Nachbarschaftsgruppen (tonarigumi) in Japan (1940-1945): Die Mobilisierung des Alltags der Kriegsjahre in vergleichend historisch-sozialwissenschaftlicher Perspektive
Nachbarschaftsgruppen (tonarigumi) in Japan (1940-1945): Die Mobilisierung des Alltags der Kriegsjahre in vergleichend historisch-sozialwissenschaftlicher Perspektive
批准号:
196351342
负责人:
Dr. Maik Hendrik Sprotte
金额:
$0.0万
依托单位国家:
德国
项目类别:
Research Grants
财政年份:
2011
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
2010-12-31 至 2014-12-31
中文摘要
在1940年和1945年间,日本所有的政治活动都是这样的,组织形式、组织形式和功能都是如此。(Sōryokusen)1940和1945年间,日本的所有政治活动都在进行。在现代的日本,所有的东西都是现代的,但在日本的现代社会中,所有的东西都是如此。Dem Paradigma der„Modernität des Krieges“folgend,sollen die Techniken und Strategien zur Mobilisierung aller gesellschaftlichen Kräfte unter den Bedingungen des„Asiatisch-Pazifischen Krieges“(Ajia Taiheiyōsensō,1931-1945)im Bereich nachbarschaftlicher Zusammenschlüsse vor dem Hintergrund der funktionalen Ausdifferenzierung moderner arbeitsteiliger Gesellschaften,hier:der japanischen Kriegsgesellschaft,herausgearbeitet werden.Die die Forschung leitende Hypothese ist dabei,dass die Institution der Nachbarschaftsgruppen und die mit ihnen verbundene Einsicht des japanischen Volkes in die Solidarität als Notgemeinschaft insbesondere dann gefordert wurde,als die Defizite der staatlichen Institutionen in der Ausübung ihnen eigener Aufgaben im sich für Japan verschlechternden Verlauf des Krieges zutage traten.这些都是1945年8月在Teilen neu konturieren举行的新闻发布会。
英文摘要
Als Beitrag zur (politischen) Alltagsgeschichte Japans sollen die Geschichte, die Organisationsformen, die Aufgaben und Funktionen sowie die Wirkungsgeschichte der japanischen Nachbarschaftsgruppen (tonarigumi) als sozialer Einheit einer Gesellschaft im „Totalen Krieg“ (sōryokusen) zwischen 1940 und 1945 untersucht werden. Das Gewaltphänomen „Krieg“ wird in diesem Kontext nicht modernisierungstheoretisch als Fehlentwicklung einer japanischen Moderne, sondern als Ursache und Antrieb der Konstitution einer modernen japanischen Gesellschaft verstanden. Dem Paradigma der „Modernität des Krieges“ folgend, sollen die Techniken und Strategien zur Mobilisierung aller gesellschaftlichen Kräfte unter den Bedingungen des „Asiatisch-Pazifischen Krieges“ (Ajia Taiheiyō sensō, 1931-1945) im Bereich nachbarschaftlicher Zusammenschlüsse vor dem Hintergrund der funktionalen Ausdifferenzierung moderner arbeitsteiliger Gesellschaften, hier: der japanischen Kriegsgesellschaft, herausgearbeitet werden.Die die Forschung leitende Hypothese ist dabei, dass die Institution der Nachbarschaftsgruppen und die mit ihnen verbundene Einsicht des japanischen Volkes in die Solidarität als Notgemeinschaft insbesondere dann gefordert wurde, als die Defizite der staatlichen Institutionen in der Ausübung ihnen eigener Aufgaben im sich für Japan verschlechternden Verlauf des Krieges zutage traten. Die Verifizierung dieser These würde das bisher verbreitete Bild eines bis unmittelbar zur Niederlage im August 1945 repressiven Staates in Teilen neu konturieren.
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