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Entortung, hybride Sprache und Identitätsbildung. Zur Erfindung von Sprache und Identität bei Franz Kafka, Elias Canetti und Paul Celan

Entortung, hybride Sprache und Identitätsbildung. Zur Erfindung von Sprache und Identität bei Franz Kafka, Elias Canetti und Paul Celan
流离失所、混合语言和身份形成。
批准号:
12774795
负责人:
Dr. Patrice Djoufack
金额:
$0.0万
依托单位:
依托单位国家:
德国
项目类别:
Research Grants
财政年份:
2005
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
2004-12-31 至 2007-12-31

项目摘要

项目成果

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中文摘要
翻译
《塔莎奇》是一部德国文学作品,与弗朗茨·Kafka、埃利亚斯·卡内蒂和保罗·切兰一样,都是关于移民、同化、流亡和大屠杀的作品。您要理解这样一种语言,一种新的语言和一种新的身份认同,这是您在德国精神和文化中的独特之处。多伊奇在他们面前表现得很好,如果他们在自己面前表现得很好,那么他们就可以在自己面前表现得很好,而他们也可以在别人面前表现得很好。因此,德国语在德语中的地位是”其他语言的单一性“(德里达语),一种对安德尔语的理解、理解和分析是韦尔登可以实现的。在欣布里克看来,德里达对安德人的殖民主义认同,以及斯图亚特·霍尔和霍米·K.巴巴在拉赫曼的身份是一个最好的后殖民主义者,我在一场后殖民主义辩论中对此进行了分析。在这场争论中,文化理论和文学科学家们探讨了民族认同与身份的关系,并对民族权力与社会运行机制进行了批判,正如他们在德国自治法中所指出的那样,这是一个非常重要的问题。安德烈的文化和身份认同,以及他们如何在一个堡垒中生活。该研究以德语为研究对象,以语言和身份为研究对象,热尔恩是一种真实的方法,它使德语语言的理解始终在两种语言的特征和差异中进行。因此,原则上,我们必须加快步伐。这一研究是对德国文学的后殖民主义理论的一种新的认识。
英文摘要
Die Tatsache, dass deutschsprachige Schriftsteller jüdischer Abstammung wie Franz Kafka, Elias Canetti und Paul Celan trotz Erfahrungen der Entortung - der Diaspora, der Assimilation, des Exils und des Holocaust - deutsch schreiben, lässt sich als Strategie begreifen, wodurch sie der unterdrückenden Macht einer dominanten Sprache und Kultur Widerstand zu leisten trachten. Sie unternehmen den Versuch, eigene neue Sprachen und Identitäten zu konstruieren, indem sie ihr Eigenes in die deutsche Sprache und Kultur einpflanzen. Deutsch schreiben heißt bei ihnen, sich einer von außen aufgezwungenen Sprache zu bedienen, sich diese aber zugleich zu eigen zu machen und sie dadurch zu verwandeln. Untersucht wird, ob und inwieweit die deutsche Sprache bei diesen Autoren als ein „monolinguisme de l’autre“ (Derrida), eine Einsprachigkeit des Anderen, begriffen und analysiert werden kann. Im Hinblick darauf, dass Derrida eine Einsprachigkeit des Anderen als kolonialistisch identifiziert, und Stuart Hall und Homi K. Bhabha Identität im Rahmen eines postkolonialen Diskurses bestimmen, schreiben sich meine Analysen in den Zusammenhang einer postkolonialistischen Debatte ein. Sie verstehen sich als Versuch, die in dieser Debatte entfalteten philosophischen, kulturtheoretischen und literaturwissenschaftlichen Diskurse zur Untersuchung der Konstitution von Sprache und Identität und zur Kritik von Macht- und Gewaltmechanismen heranzuziehen, wie sie speziell am Beispiel der genannten deutschsprachigen Autoren jüdischer Abstammung vorgenommen werden können.Andererseits soll erkundet werden, auf welchem Wege die wegen kultureller Dominanz unterdrückte Sprache, Kultur und Identität in das Andere aufgenommen und verwandelt und wie ihnen dadurch zu einem Fortleben verholfen wird. Die Studie soll deutlich machen, dass Sprache und Identität, welche sich gern als authentisch behaupten möchten, für deutschsprachige Schriftsteller jüdischer Abstammung immer im Zwischenraum zwischen Eigenem und Fremdem zu verorten sind und für sie erst in Prozessen der Übersetzung, der Differenz entstehen. Übersetzung wird hierbei als dichterisches Prinzip aufgefasst. Die Untersuchung soll die wissenschaftliche Diskussion über den Gegenstand vertiefen und erweitern sowie eine Relevanz postkolonialer Theorien für die deutschsprachige Literatur ausloten, mit der Erwartung, neue Einsichten zu gewinnen.
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