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Maske und Person. Orientalisierende Inszenierungen im Porträt des Barock

Maske und Person. Orientalisierende Inszenierungen im Porträt des Barock
面具和人。
批准号:
35552932
负责人:
Nina Trauth
金额:
$0.0万
依托单位国家:
德国
项目类别:
Publication Grants
财政年份:
2007
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
2006-12-31 至 2008-12-31

项目摘要

项目成果

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中文摘要
翻译
欧洲文化中的绘画在艺术史中被视为装饰性的土耳其语沃登。这一研究分析了东方面具下的肖像。因为,在西方,“自由人”是一种新的“自由主体”机制,它包含了个体化的“自由人”。在这500名来自安东尼货车·戴克、让-艾蒂安·利奥塔尔和17岁的年轻人的欧洲图片创作者的作品中,和18. Jahrhunderts。该作品将成为欧洲空间中的第一本主题专著。在秋季研究中,我们分析了东方的头巾和施莱尔的刻板印象,这两个(Vor-)Urteile über den Orient Prägen,europäische Identät mit constituieren。在文化和历史的分析中,有一种历史的面具理论。所有人都在巴洛克的一个节日里戴上了”面具“,面具是为戴面具的人准备的。对于这个Porträtsituation,Schlüsselbegriff是后来的Begriff的角色,这个sowohl Maske也可以是这样的人。因此,在文化面具理论中,对人格的术语和背叛者的行为进行研究是一个新的历史课题。对于《图片报》的文化批评是一个很有特色的现象,因为它在西方文化中是一个韦尔登的地方,它也是一个很好的解释。Betrachter(背叛者)开始了,因为Dargestellten(背叛者)是伪装的,或者是"eigentlich”wahrnimmt和他的(Vor-)Urteile beeinflussen(背叛者)是对Bildnisaussage(教育)的影响。艺术科学以一部具有独特风格的专著的形式,在新时代早期对个人的意识形态历史进行了批判,这是一种关于个人与社会的过程。
英文摘要
Bildnisse von Europäern in kulturfremder Kleidung sind in der Kunstgeschichte bisher als dekorative Türkerien betrachtet worden. Diese Untersuchung hingegen analysiert die Porträts als gemalte Identitätsentwürfe mittels orientalisierender Maskerade. Denn das Aneignen des Fremden mittels Kleidung ist ein bis heute wirkender Mechanismus des westlichen Subjekts, sich mittels des „Anderen" zu individualisieren. Untersuchungsgegenstand sind um die 500 in einem Werkkatalog zusammengestellten Bildnisse der europäischen Bildnistürkerie von Anthonis van Dyck, Jean-Etienne Liotard und weniger bekannten Künstlern des 17. und 18. Jahrhunderts. Die Arbeit wird die erste Monographie zu diesem Thema im europäischen Raum sein. In Fallstudien wurde analysiert, wie Turban und Schleier Stereotypen von Orientalen, die bis heute die (Vor-) Urteile über den Orient prägen, europäische Identität mit konstituieren. Um Überschneidungen von Kultur und Geschlecht zu analysieren, wurde eine historische Maskeradentheorie entwickelt. Allgemein bezeichnet „Maskerade" im Barock eine Festform, und Maske steht pars pro toto für die maskierte Person. Schlüsselbegriff für die Porträtsituation ist der lateinische Begriff persona, der sowohl Maske als auch Person bedeuten kann. Dies ermöglicht, die Maske im Bildnis nicht nur additiv als Hülle des Selbst zu interpretieren, sondern als konstitutiv für das Selbst im Porträt anzusehen.Zentrale Ergebnisse der Arbeit sind neben neuen historischen Erkenntnissen in den Fallstudien die Terminologie der persona und das Berücksichtigen des Betrachters in einer Theorie zur kulturellen Maskerade. Für das Rezipieren kulturfremder Zeichen im Bild ist charakteristisch, dass sie in die westliche Kultur umgedeutet werden und sich auf diese Weise Spielräume der Interpretation eröffnen. Der Betrachter entscheidet, ob er die Dargestellten als maskiert oder als „eigentlich" wahrnimmt und seine (Vor-) Urteile beeinflussen wesentlich die Bildnisaussage. Die kunstwissenschaftliche Diskussion dieser Bildnisse in Form einer Monographie mit Bestandskatalog trägt zu einer ideologiekritischen Geschichte der Individualität in der frühen Neuzeit bei, welche ein Prozess von Ein- und Ausschlüssen ist.
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