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"Irre" in Hamburg - psychische Devianz auf See und in den Kolonien (1830-1920)

"Irre" in Hamburg - psychische Devianz auf See und in den Kolonien (1830-1920)
汉堡的“疯狂”——海上和殖民地的心理异常(1830-1920)
批准号:
74364561
负责人:
Professor Dr. Heinz-Peter Schmiedebach
金额:
$0.0万
依托单位国家:
德国
项目类别:
Research Units
财政年份:
2008
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
2007-12-31 至 2012-12-31

项目摘要

项目成果

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中文摘要
翻译
汉堡战争是一场国际战争,德国的铁路和德国的铁路都是如此。Beide Bereiche-úberseeverkehr and Kolonialismus-erlaben von精神病学家“Kulturen des Verbundprojekts”(1870-1930)“Wise den Methodischen Zugriff auf das thhema MIT Hilfe der Heuristischen Kategorien”and“Schwell enraum”.在汉堡,我们将在2006年4月的会议期间,将所有的精神病学家纳入其中。德国汉堡市的疟疾患者患上了残障人士的疾病,这是一种新的治疗方法。在Diskurüber den Wahnsinn,Speziell zur进行性瘫痪,在einer komplementären Weise zwitchen der Irrenanstalt Friedrichsberg and DEM(Nach Verlust Der Deutschen Kolonien)nach neuen Funktionen en ushenhenden Hamburger Institut für Schiff-und Tropenkrankheiten(Hamburger TropenInstitute T)的裁决,是auf die Besonderheiten der Forschungsland schaft and Wissenchaftskultuburgs ALS detender Europäpächen Kolonial-Verkehetroetroweist。这个项目的主人公是汉堡包的心理医生,这是一种实践和城市生活方式,它的目的是为了更好地满足人们的需求。因此,Sollen in der Zweiten阶段des Projekts(ab 15.2008年4月)weitere Patientengruppen analysiert,die diesen Diesen maritim-kolonialen ASpekt in signfikanter Weise epräseneren.您的位置:我也知道>地区>德国汉堡包/汉堡包/汉堡包。在德国,所有的精神疾病和精神疾病都在德国,德国的精神疾病和心理医生在德国的汉堡也有自己的心理医生和精神医生。德国的精神疾病和精神疾病都发生在德国的经济上,而德国的精神疾病和精神疾病在德国的经济社会中也是如此。他说:“这是一种特殊的生活方式,它代表着一种现代的精神状态。”
英文摘要
Die Verkehrs- und Handelsmetropole Hamburg war während des Untersuchungszeitraumes ein international bedeutender Transithafen und maßgebende deutsche Kolonialmetropole der Kaiserzeit. Beide Bereiche - Überseeverkehr und Kolonialismus - erlauben im Rahmen des Verbundprojekts „Kulturen des Wahnsinns (1870-1930)" in exemplarischer Weise den methodischen Zugriff auf das Thema mit Hilfe der heuristischen Kategorien „Schwellenphänomen" und „Schwellenraum". In Hamburg werden durch die Berührungspunkte von psychiatrischem Diskurs, medialer Kultur und hanseatischen Überseeaktivitäten Personengruppen greifbar, die in anderen deutschen oder auch europäischen Städten gar nicht oder nur schwer nachweisbar sind. Im Rahmen des Projekts werden in einer ersten Phase (seit April 2006) die sog. „geisteskranken Rückwanderer" untersucht, die nach ihrer Ausweisung aus den USA und ihrer Rückkehr nach Hamburg in der städtischen Irrenanstalt Friedrichsberg behandelt wurden. Als zweite Patientengruppe werden diejenigen progressiven Paralytiker betrachtet, die nach dem Ersten Weltkrieg in Hamburg der Malaria- bzw. Fiebertherapie unterzogen wurden. Hier wurde der Diskurs über den Wahnsinn, speziell zur progressiven Paralyse, in einer komplementären Weise zwischen der Irrenanstalt Friedrichsberg und dem (nach Verlust der deutschen Kolonien) nach neuen Funktionen suchenden Hamburger Institut für Schiffs- und Tropenkrankheiten (Hamburger Tropeninstitut) verdichtet, was auf die Besonderheiten der Forschungslandschaft und Wissenschaftskultur Hamburgs als einer bedeutender europäischen Kolonial- und Verkehrsmetropole verweist. Ziel des Projekts ist die Erstellung eines speziellen Hamburger Tableaus psychiatrischer Praxis und urbaner Diskurse, welche die Figurationen des Wahns im Untersuchungszeitraum bestimmten und durch eine besondere maritim-koloniale Komponente gekennzeichnet waren. So sollen in der zweiten Phase des Projekts (ab 15. April 2008) weitere Patientengruppen analysiert werden, die diesen maritim-kolonialen Aspekt in signifikanter Weise repräsentieren. Dabei geht es vor allem um die Heizer und Trimmer (Kohlenzieher) auf Hamburger Ozeandampfern, deren zahlreiche Selbstmorde durch Überbordspringen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts weite Teile der Öffentlichkeit erregten. Und es geht um Offiziere, Soldaten und sonstige Bedienstete der deutschen „Schutztruppen" in den afrikanischen Kolonien, die aufgrund psychischer Auffälligkeiten nach Europa zurückgeschickt wurden und nach ihrer Landung in Hamburg in der Irrenanstalt Friedrichsberg vorläufige Behandlung fanden. Es bestand ein eigenes psychiatrisches Interesse am Auftreten des Wahns in den Tropen, das auch vom wissenschaftlichen Wunsch angetrieben wurde, neue Aufschlüsse zum Wahnsinn in Europa zu erhalten. Die Schnittstellen zur „Ethnopsychiatrie" sind bei der Rekonstruktion neuer epistemologischer Figurationen des Wahnsinns ebenfalls zu berücksichtigen. Die genannten Patientengruppen waren in spezifischer Weise mit dem Phänomen des Schwellenraumes konfrontiert; die dabei entstandenen psychischen Phänomene unterschiedlichster Art verlangten neue Grenzziehungen im Hinblick auf den modernen Wahnsinn.
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