Die Medien des Rechts. Erster Band: Sprache und Schrift
Die Medien des Rechts. Erster Band: Sprache und Schrift
批准号:
89986532
负责人:
Professor Dr. Thomas Vesting
金额:
$0.0万
依托单位国家:
德国
项目类别:
Research Grants
财政年份:
2008
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
2007-12-31 至 2009-12-31
中文摘要
这一研究项目将成为一种内在的媒介与法律的互动:一种媒介如手稿不是一个卡纳尔,在对知识的理解中,手稿本身就具有一定的理解力。媒体形成的空间,在他们的实践Regelwissen ausbildet和在他们的Herstellung prostitscher Expertise vollzieht:Ohne Lautsprache没有公式法,ohne(字母)Schrift没有kondialprogramm,ohne Buchdruck没有国家法律体系-和ohne计算机没有碎片世界。这是一个令人难以置信的共同点,因为这是一个没有意愿的整体项目。在第一个研究项目中,Sprache和Schrift的演变使他们能够在前文化中为反文化的法律服务。这是一种韦尔登的语言学,它是一种语言学,一种语言学。在一个共同知识的媒介进化中,法律的解释是合理的,而不是个别的自然知识(共同知识)。这种独特的结构要求在韦尔登的政治制度中明确规定法律规范。Diese Unabhängigkeit des Rechts von politischer Herrschaft tritt vielleicht im antiken jüdischen Recht am stärksten hervor.罗马时代的古老的悲剧法和对宗教法的发展也是一个非常重要的问题,它是由一种共同的知识和一种认识论发展而来的:古老的宗教法通过悲剧的字母表和柏拉图式的辩证法(dihairesis),在古老的法律中首先表现出一种独特的法律知识、法学知识和其他知识。这些专业知识将通过12年来对法律语料库的广泛研究而得到验证。Jh. - 也是为了西方的法律传统。
英文摘要
Das Forschungsprojekt will belegen, dass es einen intrinsischen Zusammenhang zwischen Medien und Recht gibt: Ein Medium wie Schrift ist nicht einfach ein Kanal, in dem rechtliches Wissen kommuniziert wird, vielmehr hat Schrift selbst rechtsbildende Konsequenzen. Medien formatieren den Raum, in dem sich praktisches Regelwissen ausbildet und in dem sich die Herstellung juristischer Expertise vollzieht: Ohne Lautsprache kein formularisches Recht, ohne (Alphabet-)Schrift kein Konditionalprogramm, ohne Buchdruck kein nationalstaatliches Rechtssystem - und ohne Computer kein fragmentiertes Weltrecht. Das sind, schlagwortartig, die Zusammenhänge, denen das Gesamtprojekt nachgehen will.Im ersten (hier beantragten) Teil des Forschungsprojekts stehen die Evolution von Sprache und Schrift sowie ihre Verwendung für Rechtszwecke in verschiedenen antiken Kulturen im Vordergrund. Es soll gezeigt werden, wie traditionale Gesellschaften auf das Auftauchen der (phonetischen) Schrift reagieren und welche Auswirkungen die Schrift insbesondere für den literarischen Umgang mit dem Recht in der antiken Weisheitsliteratur, Religion und Philosophie hat. Dabei wird der Akzent auf die Verankerung des Rechts in einem an die Evolution der Medien gebundenen Wissens gelegt, dessen Semantik kollektiver, nicht individueller Natur ist (gemeinsames Wissen, common knowledge). Die Eigenständigkeit dieser Infrastrukturen soll insbesondere gegen eine zu starke Verengung des Rechtsbegriffs auf „äußere politische Gesetzgebung in Anschlag gebracht werden. Diese Unabhängigkeit des Rechts von politischer Herrschaft tritt vielleicht im antiken jüdischen Recht am stärksten hervor. Auch das antike griechische Recht und die Entwicklung des Zivilrechts in Rom seit spätrepublikanischer Zeit sind viel stärker als bisher vermutet von einem gemeinsames Wissen und einer darauf aufruhenden Epistemologie abhängig: Das römische Zivilrecht beruht auf der griechischen Alphabetschrift und der daran gebundenen platonischen Dialektik (dihairesis), die zum ersten Mal in der Antike eine unabhängige fachliche Rechtsexpertise, Jurisprudenz, ermöglicht. Diese Expertise wird - vermittelt durch die Wiederentdeckung des Corpus luris im 12. Jh. - dann auch für die „westliche Rechtstradition insgesamt folgenreich.
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