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"Deutsch und herrlich." Die Konstruktion einer Heimat. Deutsch-Südwestafrika 1884-1915

"Deutsch und herrlich." Die Konstruktion einer Heimat. Deutsch-Südwestafrika 1884-1915
“德国的,很棒。”
批准号:
5117074
负责人:
Professorin Dr. Birthe Kundrus
金额:
$0.0万
依托单位国家:
德国
项目类别:
Publication Grants
财政年份:
1998
资助国家:
德国
项目状态:
已结题
起止时间:
1997-12-31 至 2002-12-31

项目摘要

项目成果

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中文摘要
翻译
I‘m Mittelpenkt der Studie steht die Frage danach,be die kolonialutopien,pläne und-realisierunber die kollektiven Welt-und Selbstdeutungen weiter Teile des deutschen Bürgerums im Kaiserreich,nämlich den Kolonialräsonierenden,ausgen.在德国的《精神地图》中,我们看到了《德国的精神地图》,也就是《德国的历史》、《德国的历史》等。分析类别für diesen Zugriff auf de Imperialen Vorstellungswell ten sind die Begriffe“身份”,以及其他手工业的名称“Absicht”和“Kulur”。在不稳定的国家里,从劳腾的中心,到不稳定的国家,再到一个不稳定的国家。Gleichwohläuúerte sich diese keineswegs als rrückwärtsgewandter反现代主义,Sondern vielmehr gemengelage von Zivilisationskritik and Bejahung der Modern ne.在世界范围内,所有的国家和地区都有自己的国家和地区。德意志联邦的特征是他们的国家、国家、民族、从“边际”到“边际”,在德国的塞尔布利克和塞尔布尔弗斯特纳德尼斯,以及L的世界观中,都存在这样的问题。
英文摘要
Im Mittelpunkt der Studie steht die Frage danach, was die Kolonialutopien, -pläne und -realisierungen über die kollektiven Welt- und Selbstdeutungen weiter Teile des deutschen Bürgertums im Kaiserreich, nämlich den Kolonialräsonierenden, aussagen. Räumlich wird diese Frage nach der "mental map" der Kolonialräsonierenden am Beispiel der Kolonie Deutsch-Südwestafrika, dem einzigen zur Besiedlung vorgesehenen Schutzgebiet, exemplifiziert, inhaltlich wird sie anhand von vier Themenschwerpunkten verfolgt: den Migrationskonzepten der Kolonialinteressierten, ihrem Erleben der afrikanischen Nator, ihren Vorstellungen über eine in Afrika aufzubauende "deutsche Kultur" und der Diskussion um "Mischehen" zwischen Deutschen und Afrikanerinnen. Analysekategorien für diesen Zugriff auf die imperialen Vorstellungswelten sind die Begriffe "Identität", verstanden als kollektive Sinnkonstruktion mit handlungsleitender Absicht, und "Kultur". Zentrale Ergebnisse der Untersuchung lauten, daß bei aller Diversität und Konkurrenz der Argumente und Ziele sich in den Kolonialdiskussionen eine kollektive Selbstidentifikation als höchst labile Nation offenbarte. Gleichwohl äußerte sich diese keineswegs als rückwärtsgewandter Antimodernismus, sondern vielmehr als Gemengelage von Zivilisationskritik und Bejahung der Moderne. Die kolonialräsonierenden Bildungsbürgerinnen markierten in und mit der Kolonialdebatte darüber hinaus ihren gesellschaftlichen Führungsanspruch, gleichzeitig vergewisserten sie sich mit ihr ihrer bürgerlichen Weltvorstellungen. Charakteristisch für den deutschen Kolonialdiskurs war daher nicht die Vorherrschaft eines vererbungswissenschaftlichen Begriffs von "Rasse", sondern die z.T. widerspruchsvolle Amalgamierung von verschiedenen Konzepten wie Nation, Rasse, Klasse, Kultur, Natur, Geschlecht. Insgesamt läßt sich das Verdikt der "Marginalität" für die deutsche Kolonialepoche im Hinblick auf das Selbstverständnis und die Weltdeutungen gerade des Bürgertums nicht länger halten.
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